Ich male naive Bilder mit zufriedenen und zuversichtlichen Menschen, schön eingerichtete Gärten und idyllischen Fassaden . Meine Lieblingsmotive sind Menschen mit einem Hauch von Humor.
Viele Menschen fragen, wo ich meine Motive her habe - die Antwort ist sehr einfach, ich schaue mich nur um. Z.B. ein großer Mann auf einem kleinen Moped mit der obligatorischen Bierkiste auf dem Gepäckträger. Oder ein frisch pensionierter Mann, der sich seinen Ruhestand ein wenig anders vorgestellt hatte als schwere Einkaufstüten für seine Frau zu schleppen, die vor ihm mit ihrer kleinen Handtasche geht. Manchmal gibt es einen der in meinen Bildern seine Tante Martha oder Onkel Karl erkennen kann.
Ich habe irgendwo gelesen, dass man als Naivist geboren wird - schon als kleines Mädchen malte ich etwas komisch aussehende Menschen und Tiere. Das mache ich immer noch - es ist wohl mein Schicksal.
An einem Weihnachtsabend hatte ich das Glück, eine Schachtel mit Farben und Pinseln geschenkt zu bekommen, danach ging es dann erst richtig los. Ich schloss mich einer Malgruppe an, wo alle "normal" malten. Ich habe auch versucht, wie die anderen zu malen, aber es endete immer naiv.
Aufgefordert von meinen Kollegen, schickte ich ein Bild an den Kunstwettbewerb “Bild des Jahres” im südlichen Jütland und gewann den ersten Preis.
Nach einem Artikel in der "Femina" kam ich in Kontakt mit Kaj Sorensen vom Fünen’s Kunst Haus und entdeckte, dass es viele gute dänische Naivisten gab.
Ich habe in Galerien und Museen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Israel und Polen ausgestellt.